Besucher seit dem 01.09.2014

66067

 


 

25 Jahre

 Wallfahrtsverein Glandorf




In der Adventszeit 

Vier Sonntage - vier Themen

Die vier Adventssonntage widmen sich unterschiedlichen Themen. Der erste Sonntag im Advent ist geprägt von der Wiederkunft Christi am Letzten Tage, also der Apokalypse und dem Jüngsten Gericht. Am zweiten und dritten Adventssonntag steht Johannes der Täufer im Mittelpunkt. Er ist der letzte Prophet, der "die Wege für das Kommen des Herrn bereiten will". Den vierten Adventssonntag widmet die Gemeinde der Gottesmutter Maria. Am 8. Dezember feiern die Katholiken zudem das Fest Mariä Empfängnis.

In der Adventszeit begegnen den Kirchgängern viele bekannte Kirchenlieder, die das Kommen Jesu Christi ankündigen: "O Heiland, reiß die Himmel auf", "Kündet allen in der Not, bald wird kommen unser Gott", "Es kommt ein Schiff, geladen" und "Wir sagen euch an den lieben Advent".

Zuerst wurde die Adventszeit in Ravenna gefeiert

Das  liturgische Jahr oder das Kirchenjahr beginnt ab jetzt, der "Zeit der Erwartung des Herrn". Wie der Jugendkatechismus Youcat erläutert, hat das Kirchenjahr "seinen ersten Höhepunkt im Weihnachtsfestkreis und seinen zweiten, noch größeren, in der Feier des erlösenden Leidens, Sterbens und Auferstehens Christi an Ostern". Das Kirchenjahr überlagert den normalen kalendarischen Jahreslauf mit den sogenannten "Geheimnissen des Lebens Christi" – von seiner Menschwerdung an Weihnachten über Tod und Auferstehung bis zur Wiederkunft in Herrlichkeit. Das Kirchenjahr endet am letzten Sonntag vor dem ersten Advent, am Christkönigssonntag.

Laut der Website heiligenlexikon.de lassen sich die Anfänge der Adventszeit bis ins fünfte Jahrhundert zurückverfolgen, und zwar in die italienische Region Ravenna. In Rom gab es Adventsliturgien demnach erst im sechsten Jahrhundert: Papst Gregor der Große habe erstmals die Zahl von vier Adventssonntagen festgelegt.


Der Volkskundler Alois Döring verortet in seinem Buch "Rheinische Bräuche durch das Jahr" die Anfänge der Adventszeit in Spanien und Nordfrankreich schon am Ende des vierten Jahrhunderts, allerdings als dreiwöchige, von Fasten und Askese begleitete Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Das Konzil von Trient (1545-1563) schrieb dann eine vierwöchige Adventszeit statt der sechs Sonntage ab Martini (Sankt Martin) vor.

Erst drei, dann sechs, dann vier 

Beim Adventskranz handelt es sich um einen vergleichsweise jungen Brauch, den der Hamburger Johann Heinrich Wichern um 1838 erfand. Nach dem ökumenischen Heiligenlexikon entzündete er in der Adventszeit dieses Jahres Tag für Tag eine Kerze und steckte sie in den Kranz – als Symbol für das Licht der Welt. Wicherns Adventskranz-Vorläufer war dem nach eine Lichterkrone mit 24 Lichtern. Erst 1925 soll in Köln der erste Adventskranz in einer katholischen Kirche gehangen haben. Der erste gedruckte Adventskalender erschien laut dem Lexikon im Jahr 1902.

Auf eine weitere, weniger bekannte Tradition verweist Volkskundler Döring: das sogenannte Frauen- oder Marientragen, eine seit dem 17. Jahrhundert bezeugte Variante der Herbergssuche. Demnach wird in der Adventszeit eine Marienfigur oder ein Marienbild an den neun letzten Abenden vor der Christnacht (der Nacht zum ersten Weihnachtstag) von einem Haus zum anderen getragen und auf einem Hausaltar zur Andacht für Familie und Nachbarschaft aufgestellt. Am Heiligen Abend wandert das Marienbildnis dann in die Kirche zurück.

Mit dem Ende der Adventszeit beginnt die größte Geschichte aller Zeiten, meist eingeleitet durch die Worte des Evangelisten Lukas (Lk 2,1): "Es geschah aber in jenen Tagen, da erging ein Befehl von Kaiser Augustus, dass der ganze Erdkreis (in die Steuerlisten) aufgeschrieben werden solle ..." Weihnachten steht vor der Tür, Gott wird Mensc h in einem Kind, das in einem Stall geboren und in eine Krippe gelegt wurde. 

Von Sascha Stienen und Agathe Lukassek 

katholisch.de


 


Generalversammlung Wallfahrtsverein

Nach 25 Jahren im Vorstand des Wallfahrtsverein ist Karl Gründker von seinem Amt  als Kassenwart zurückgetreten.  Maria Johannpötter unterstützte über viele Jahre Karl Gründker in seinem Amt. Beiden gilt ein herzliches Dankeschön für die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit. Zum neuen Kassenwart wählte die Generalversammlung Volker Bastwöste neu im Vorstand.


Einstimmig wiedergewählt wurden:

-       1. Vorsitzender: Willi Soetebeer

-       Stellvertretender 1. Vorsitzender: Dieter Hagedorn

-       Beisitzer: Anne Biedendieck, Gisela Uhlenhake, Jürgen Uthoff, Georg Hamm,                     Monika Laumann

-       Annette Herbermann wurde von ihrem Posten als 1. Vorsitzende einstimmig                      entlastet und als Beisitzerin wiedergewählt

-       Als Kassenwart wurde Volker Bastwöste neu in den Vorstand gewählt








 

 

 

 Helfer der Osnabrücker Telgter Wallfahrt in Oedingberge

 

 

 

 

 

 

 

 

  


 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

  

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 



Pfarreiengemeinschaft     Glandorf-Schwege  http://www.st.johannis.de 

 

http://www.wallfahrt-nach-telgte.de

 

 Telgter Wallfahrt 

11. und 12. Juli. 2020 

    


Tagesfahrt nach Rulle 

am 10.11.19 um 9:00 Uhr